Zu gesund für die Klinik – zu krank für zu Hause?

In unserem nächsten Netzwerktreffen fokussieren wir erstmals inhaltlich einen Bereich und möchten uns zum Thema „Zu gesund für die Klinik – zu krank für zu Hause? Schnittstellen von stationären und ambulanten Maßnahmen“ austauschen und vernetzen. Dafür haben wir neben einem interessanten Hauptvortrag acht verschiedene Einrichtungen aus ganz Deutschland eingeladen, Ihnen und uns Ihre Konzepte nahezubringen und einander in deren Vielfalt und Möglichkeiten zu inspirieren. Wir freuen uns sehr über das Mitwirken der Einrichtungen, sind voller Vorfreude und laden Sie ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein. 
 
Wann?             14.04.2021 von 16.30 – 20.30Uhr
                            16.00 – 16.30Uhr NESSA-Mitgliederversammlung
                           Den Einwahlcode senden wir Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zu.
Was?                 Das Programm entnehmen Sie bitte unserem beigelegten Flyer 
Wie?                  Die Anmeldung erfolgt unter www.ukdd.de/nessa
                             Anmeldeschluss ist der 08.04.2021
 
Wie schon im Herbst möchten wir die Zoom-Konferenz gern aufzeichnen, um allen die Möglichkeit zu geben, auf die Inhalte zuzugreifen, auch wenn der Termin nicht realisierbar ist. 
Anbei stellen wir Ihnen vorab kurz die teilnehmenden Einrichtungen vor.

 

ANAD, München:

ANAD® e.V. wurde 1984 in München gegründet und bietet mittlerweile eine geschlossene Behandlungskette für Frauen und Männer mit Essstörungen, durch vielfältige Beratungs-, Behandlungs- und Betreuungsangebote unterschiedlicher Intensität. Die intensivtherapeutisch betreuten ANAD®e.V.–Wohngruppen kombinieren bspw. die Vorteile eines Klinikaufenthaltes (intensives Therapieprogramm) und einer ambulanten Behandlung mit der Möglichkeit der Fortsetzung von Schule, Ausbildung und Beruf für Mädchen, Frauen und junge Männer im Alter von zwölf bis ca. 60 Jahren. Erwachsenen Männern und Frauen bietet ANAD zudem weitere flexible und individuelle Therapie- und Betreuungslösungen, wie ambulant betreute Wohnformen bis hin zur Betreuung in der eigenen Wohnung.

Weiterführende Infos unter: https://www.anad.de/

 

TCE, München:

Das Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE) gehört zur Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Dritter Orden in München-Nymphenburg und ist eine Kombination aus Tagesklinik und therapeutischer Wohngruppe. Das Konzept für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren beruht auf einer tagesklinischen Intervalltherapie mit achtwöchigen Therapieintervallen. Im Konzept für Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 25 Jahren wohnen die Patientinnen in therapeutischen Wohngruppen und nehmen von dort aus an der tagklinischen Therapie teil. Dabei umfasst das Behandlungskonzept des TCE vier Säulen: Ernährungstherapie, Psychotherapie, Körpertherapie und Kunsttherapie.

Weiterführende Infos unter: https://www.tce-essstoerungen.de/

 

Mondlicht, Berlin:

Die therapeutischen Einrichtungen Mondlicht, Mondlicht24, Mondlichtflex und Mondlicht Move sind Angebote für junge Menschen (alle Geschlechter bis auf Mondlicht 24), die sich essgestört zeigen. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich in der Intensität der Betreuung. Mondlicht und Mondlicht24 richtet sich ausschließlich an Mädchen und junge Frauen, als stationäre Angebote. Mondlichtflex arbeitet ambulant und aufsuchend. Hier können Frauen und Männer jeden Alters Unterstützung erhalten. Mondlicht Move ist eine Wohngemeinschaft, in der junge Frauen und Männer mit jeweils unterschiedlichen Essstörungen leben und sich entwickeln können. Es wird am systemischen Ansatz orientierte Einzel- und Familientherapie angeboten, darüber hinaus wird auch mit Elementen aus der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) und der Akzeptanz- und Kommitmenttherapie (ACT) gearbeitet.

Weiterführende Infos unter: http://twg-mondlicht.de/index.php

 

Bitter & Süß, Berlin:

Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Essstörung finden hier ambulante und stationäre Hilfsangebote. Für Angehörige wird Unterstützung und Beratung im Einzelsetting und in einer Gruppe angeboten. Die Bewohner*innen werden durch eine erfahrene Ernährungsberaterin, begleitende Einzelpsychotherapie (ambulant), durch eine wohnortnahe ärztliche Begleitung sowie durch alltagsorientierte Selbsterfahrungs- und Gesprächsangebote unterstützt. Im Beratungszentrum für Ess- Störungen Dick & Dünn e.V. in Berlin Schöneberg gibt es parallel dazu regelmäßige Gesprächs- und Gruppenangebote für die Jugendlichen und ihre Familienangehörigen.

Weiterführende Infos unter: https://bitterundsuess.de/

 

WG Spitzweidenweg, Jena:

Die Angebote der „WG Spitzweidenweg“ in Jena richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahre, die einer fachkundigen Betreuung u.a. nach einer klinischen Therapie für Essstörungen (vorrangig Anorexie und Bulimie) bedürfen. Im Zentrum der Arbeit steht das Erlernen einer gesunden Haltung zu Sport und Lebensmitteln und die Stärkung des Selbstwertes. Essentielle Bestandteile sind eine altersentsprechende Verselbstständigung, die Reintegration ins gesellschaftliche Leben und die aktive Lebensgestaltung sowie die Entwicklung einer persönlichen, schulischen und beruflichen Perspektive.

Weiterführende Infos unter: https://stiftunghaar.de/einrichtungen/wgs-fuer-essstoerungen/wg-fuer-essstoerungen-jena/

 

WG Erfurter Straße, Weimar:

Die in zentraler Stadtlage gelegenen Wohngemeinschaft „WG Erfurter Straße“ in Weimar, bietet Platz für sechs Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahre, die eine fachkundige Betreuung u.a. nach einer klinischen Therapie für Essstörungen (vorrangig Anorexie und Bulimie) wünschen. Zielführend ist dabei die Stärkung der gesamten Persönlichkeit, Krankheitsbewältigung und Verselbstständigung der jungen Menschen. Die Betroffenen und Angehörigen werden durch verschiedene Beratungsangebote betreut, zudem werden Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, sowie Präventions- und Elternarbeit angeboten.

Weiterführende Infos unter: https://www.stiftunghaar.de/einrichtungen/wgs-fuer-essstoerungen/wg-fuer-essstoerungen-weimar/

 

WG Carla, Dresden:

Die „WG Carla“ bietet Beratung, Begleitung und Unterstützung bei der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens an für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 21 Jahren (ggfls. auch darüber hinaus), die von einer Essstörung betroffen sind. Ein ganzheitlicher Blick auf die Erkrankung sowie eine lösungsorientierte Grundhaltung zeichnen die Arbeitsweise aus. Dies geschieht in Verbindung mit gesundem Alltagserleben und gezielten sozialpädagogischen Angeboten. Ein wichtiger Kooperationspartner für die fachliche Arbeit ist die Universitätsklinik Dresden.

Weiterführende Infos unter: https://drefugio.de/stationaere-hilfe/wg-carla/

 

WG Awhina, Moritzburg:

Die Wohngemeinschaft Haus Awhina ist eine stationäre, sozialpädagogisch begleitete Wohngemeinschaft für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren mit einer Essstörung. Im Zentrum steht die Betrachtung der individuellen, gesamtbiografischen Hintergründe der Klienten/innen, sowie die psychische Gesundheit wiederherzustellen und neue, förderlichere Handlungsweisen im Miteinander zu entdecken. Dies kann durch das strukturierte Alltagsleben, intensive Mahlzeitenbegleitung, sowie therapeutische und pädagogische Beratung erreicht werden.

Weiterführende Infos unter: https://www.produktionsschule-moritzburg.de/projekte/haus-awhina

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